-
20.04.2010
- → Inland
Tarifverhandlungen für Banken vertagt
Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 240000
Beschäftigten von Privatbanken, Landesbanken und Bausparkassen
sind am Montag ergebnislos auf den 17. Mai vertagt worden. Die
Unternehmer hätten in der ersten Runde in Berlin alle
Forderungen von ver.di abgelehnt, sagte eine
Gewerkschaftssprecherin. Ver.di fordert nicht nur »eine
angemessene Erhöhung der Gehälter und
Ausbildungsvergütungen«, sondern auch einen Tarifvertrag
zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zudem soll vertraglich
ausgeschlossen werden, daß Bankberater einem Verkaufszwang
für bestimmte Finanzprodukte unterliegen.
(apn/jW)
(apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
