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Proteste gegen ­Studiengebühren

Düsseldorf. Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen macht das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) mobil. Bis zum Freitag seien in mehreren Städten Aktionen, Podiumsdiskussionen und Demonstrationen geplant, teilte ABS-Sprecherin Christina Schrandt am Montag in Düsseldorf mit. Am Donnerstag werde es dezentrale Protestzüge unter anderem in den Universitätsstädten Düsseldorf und Köln geben. Eine bundesweite Demonstration gegen Studien­gebühren sei für 5. Mai in Düsseldorf vorgesehen. »Wir haben in Nordrhein-Westfalen durch die Landtagswahlen die realistische Perspektive, Studien­gebühren abzuschaffen und damit eine Signalwirkung für die restlichen Bundesländer mit Gebühren auszulösen«, sagte Schrandt. 2006 hatte die CDU/FDP-Landesregierung ein Gesetz beschlossen, wonach die staatlichen Universitäten und Fachhochschulen Studiengebühren erheben dürfen. An den meisten Hochschulen müssen die Studenten in der Regel 500 Euro pro Semester zahlen. SPD, Grüne und Linke wollen die Gebühren dagegen kippen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2010, Seite 5, Inland

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