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Neo Rauch im Überblick

Neo Rauch fürchtet bei Ausstellungen vor allem die Kritik anderer Maler. »Diese Angst ist allen Künstlern gemein, daß sie in erster Linie zu den Kollegen rüberschielen«, sagte er dem Berliner Tagesspiegel (Samstagausgabe). Für ihn sei jedes Bild ein »psychodramatischer Offenbarungseid« und jedes Gemälde ein Selbstporträt. Und weil er am Sonntag 50 wurde, eröffneten sowohl im Leipziger Museum der bildenden Künste als auch in der Münchner Pinakotek zwei Neo-Rauch-Ausstellungen, die bis zum 15. August anhand von ingesamt 120 Werken einen »Überblick« über die Neo-Rauch-Produktion 1993 bis 2010 geben sollen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2010, Seite 12, Feuilleton

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