Zum Inhalt der Seite

Herzausriß in Stadtroda

Das Wahrzeichen von Stadtroda in Thüringen, das »Rote Tor«, ist von einem Müllfahrzeug gerammt und dabei komplett zerstört worden. »Es steht kein Stein mehr auf dem anderen«, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Der Sachschaden liegt bei 500000 Euro. Der Fahrer hatte nach dem Entleeren einiger Mülltonnen ein Wendemanöver vor dem Tor versucht und war gegen das Bauwerk geprallt, das sofort einstürzte. »Das ist, als ob man den Stadtrodaern das Herz rausreißt«, sagte daraufhin die Hauptamtsleiterin der Stadt, Annekatrin Vetter. Der Vorfall sei besonders dramatisch, weil das Tor bei den Feiern zur 700jährigen Geschichte der Stadt ab 28. Mai eine zentrale Rolle spielen sollte. »Das wird jetzt eine ganz traurige Geschichte«, sagte Vetter. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2010, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!