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Börsengang sicher dank »Rot-Gelb«

Berlin. Trotz Abweichlern bei der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus ist die Mehrheit für den geplanten Börsengang des Immobilienunternehmens GSW sicher. Linke und FDP kündigten am Dienstag abend ihre Unterstützung für den Plan der Eigentümer an, mehr als 50 Prozent der einst größten landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft am Aktienmarkt zu verkaufen. In der SPD-Frak­tionssitzung hatten am Dienstag 14 Abgeordnete und damit fast ein Drittel der Anwesenden der Vereinbarung zwischen dem Senat und den GSW-Eigentümern Goldman Sachs und Cerberus die Zustimmung verweigert. Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (Foto/parteilos) setzt dennoch weiter auf eine »rot-rote« Mehrheit für die Aktienemission. »Wir gehen optimistisch in die Plenarsitzung am Montag, nachdem die große Mehrheit der SPD-Fraktion zugestimmt hat«, sagte Nußbaums Sprecher am Mittwoch der Agentur ddp.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2010, Seite 1, Inland

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