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Gericht verhandelt Wahlergebnis

Schleswig. Die Sitzverteilung im schleswig-holsteinischen Landtag steht Ende Juni auf dem Prüfstand des Landesverfassungsgerichts in Schleswig. Das Urteil werde aber erst nach den Sommerferien verkündet, erklärte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch gegeüber ddp. Grüne und Südschleswigscher Wählerverband (SSW) klagen, weil sich das Zweitstimmenergebnis nicht in der Sitzverteilung widerspiegelt. CDU und FDP hatten bei der Wahl am 27. September 2009 gemeinsam weniger Zweitstimmen erhalten als die Opposition. Über eine parlamentarische Mehrheit verfügt die Koalition nur, weil die Union elf Überhangmandate erhielt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2010, Seite 2, Inland

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