Zum Inhalt der Seite

Früher fertig (1)

Berlin. Die Play-off-Viertelfinals der Deutschen Eishockey Liga sind mit einer Überraschung zu Ende gegangen. Der EHC Eisbären Berlin, Titelverteidiger und überragendes Team der Vorrunde, flog in eigener Halle gegen die Augsburger Panther aus dem Wettbewerb. 2:6 unterlagen die Berliner den Augsburgern, deren Saisonetat nicht einmal halb so groß ist (3,5 vs. 7,5 Millionen). »Es lag nicht an der Einstellung«, sagte EHC-Trainer Don Jackson in seiner mutmaßlichen Abschiedsrede, »vielleicht hat die Chemie nicht gestimmt«. Der millionenschwere Besitzer des Klubs, Philip Anschutz, soll Minuten nach dem Ausscheiden eine tröstende E-Mail geschickt haben. Die Spieler tranken bis nach Mitternacht in der Kabine Bier. Augsburg trifft heute im ersten Halbfinalspiel auf Wolfsburg. Der ERC Ingolstadt tritt bei den Hannover Scorpions an, die sich am Mittwoch im entscheidenden Spiel 4:3 gegen die Nürnberg Ice Tigers durchsetzten. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2010, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!