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03.04.2010
- → Inland
Stahlindustrie: 30000 Jobs gefährdet
Duisburg. Die Stahlarbeiter von ThyssenKrupp sorgen sich
angesichts der wieder deutlich steigenden Rohstoffpreise um die
Arbeitsplätze der Branche in Europa. Die von den
Erzlieferanten angekündigte Verdoppelung der Eisenerzpreise
könnte allein in Deutschland ein Drittel der 90000 Jobs in der
Stahlindustrie kosten, warnte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von
ThyssenKrupp Steel, Wilhelm Segerath, am Donnerstag in Duisburg. In
der gesamten stahlverarbeitenden Industrie, zu der auch die
Autoindustrie gehört, sieht Segerath in Europa mehrere
hunderttausend Stellen gefährdet. (ddp/jW)
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