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Hausaufgaben

Europas größter Zeitschriftenverlag Gruner und Jahr hat im vergangenen Jahr 18 Millionen Euro Miese gemacht. 2008 war noch ein Gewinn von 55 Millionen Euro verbucht worden. Der Umsatz fiel um 9,4 Prozent auf 2,504 Milliarden Euro, wie der Verlag am Donnerstag mitteilte. Die Vertriebserlöse fielen um knapp fünf Prozent auf 811 Millionen Euro. Erklärt wurden die roten Zahlen allerdings mit einem Rückgang der Werbeerlöse um 19 Prozent auf 772 Millionen Euro und »Sondereffekten«, die bei der »Restrukturierung« unvermeidlich gewesen seien. Der Konzern hat 2009 fast 1 400 Arbeitsplätze abgebaut, knapp zehn Prozent der Belegschaft. »Wir haben unsere Hausaufgaben erfolgreich gemacht«, erklärte der Vorstandsvorsitzende Bernd Buchholz. Es sei »bewiesen, daß sich Europas führendes Verlagshaus konsequent und vorausschauend auf eine schwere Wirtschaftskrise wie auch den medialen Wandel einstellen kann.« Gruner und Jahr gehört zu 74,9 Prozent Bertelsmann und zu 25,1 Prozent der Hamburger Verlegerfamilie Jahr. (apn/ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2010, Seite 13, Feuilleton

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