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Mindestlohn für Wachschützer

Berlin. Die rund 170000 Beschäftigten im deutschen Wach- und Sicherheitsgewerbe haben gute Aussichten auf einen Mindestlohn. Der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und die Gewerkschaft Verdi einigten sich auf einen Mindestlohntarifvertrag für die Branche. Das teilte ver.di am Montag in Berlin mit. Nun würden die Tarifparteien beim Arbeitsministerium beantragen, den Tarifvertrag für allgemeinverbindlich zu erklären. Laut Einigung sollen die Wach- und Sicherheitsleute bis Januar 2013 in mehreren Schritten und in allen Bundesländern mindestens 7,50 Euro pro Stunde bekommen. Profitieren würden vor allem Beschäftigte der Branche in den neuen Ländern: Ihr Lohn steige um bis zu 33 Prozent. Das bedeute einen monatlichen Mehrverdienst von bis zu 500 Euro.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2010, Seite 1, Inland

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