Zum Inhalt der Seite

Howoge-Affäre weitet sich aus

Berlin. Die Affäre um die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge weitet sich aus. Laut Berliner Zeitung (Montagausgabe) profitierten von der Auftragsvergabe ohne Ausschreibung außer dem Ingenieurbüro des SPD-Politikers Ralf Hillenberg auch mehrere andere Firmen. So sei der Auftrag für die Planung von Deutschlands größtem Niedrigenergiehaus in Lichtenberg an eine Arbeitsgemeinschaft aus Hillenbergs Ingenieurbüro und einer weiterer Ingenieurgesellschaft gegangen. In einem Fall bestehe zudem der Verdacht, daß ein Auftrag über 1,2 Millionen Euro gestückelt wurde, um eine Ausschreibung zu umgehen.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2010, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!