Zum Inhalt der Seite

Eröffnet

In der Gedenkstätte für den Bildhauer Johannes Schilling (1828–1910) in Mittweida ist an dessen 100. Todestag am Sonntag ein weiterer Ausstellungsteil eröffnet worden. Damit ist das vor fünf Jahren eröffnete Johannes-Schilling-Haus komplett, wie der Leiter des Stadtmuseums Mittweida, Heiko Weber, mitteilte. Laut Weber ist das Mittweidaer Haus das einzige Museum für Schilling und die drei großen Vertreter der Dresdner Bildhauerschule des 19. Jahrhunderts – Ernst Rietschel, Ernst Julius Hähnel und Johannes Schilling – überhaupt. Dafür wurde ein altes Speichergebäude am Kirchberg ausgebaut. Die Exponate stammen im Wesentlichen aus einer per Testament der Stadt Mittweida vermachten Schenkung Schillings. Darunter befinden sich zahlreiche Entwürfe für Denkmale, Porträtbüsten und Bauplastiken, aber auch Möbel und persönliche Gegenstände. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!