-
20.03.2010
- → Inland
200000 wechseln nach Zusatzbeiträgen
Berlin. Wegen der Zusatzbeiträge haben laut einem
Zeitungsbericht bislang knapp 200000 gesetzliche Versicherte ihre
Krankenkasse gewechselt. Allein bei der Deutschen Angestellten
Krankenkasse (DAK) seien rund 40000 Kündigungen eingegangen,
meldete die Bild-Zeitung vorab mit Berufung auf Kassenkreise. Bei
der Krankenkasse Deutsche BKK sollen rund 60000 Mitglieder
gekündigt haben, was einschließlich der mitversicherten
Ehepartner und Kinder etwa 86000 Versicherte weniger ausmache. Laut
Informationen der Zeitung entspricht dies einem Mitgliederschwund
von knapp zehn Prozent. Von der Wechselwelle profitiere vor allem
die BKK FTE in Wolfsburg. »Wir verzeichnen einen Zulauf von
bisher fast 44000 neuen Mitgliedern«, bestätigte ein
Sprecher dem Blatt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland