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Kundus-Entschädigungen lassen auf sich warten

Bremen. Wie der Bremer Weser-Kurier am Freitag vorab meldete, hat die Bundesregierung sich noch nicht auf Entschädigungen wegen des Nato-Bombardements am afghanischen Kundus-Fluß festgelegt. Nach Informationen der Zeitung sind die Verhandlungen zwischen dem Bremer Rechtsanwalt Karim Popal und dem Verteidigungsministerium in Bonn nach drei Stunden auf den 31. März verschoben worden. Popal bezeichnete die Gespräche als »sehr konstruktiv und zielorientiert«. Verhandelt wird über die Finanzierung von Hilfsprojekten für die afghanischen Hinterbliebenen im Rahmen von sechs bis sieben Millionen Euro. Durch das vom deutschen Oberst Georg Klein befohlene Bombardement auf zwei Tanklaster am 4. September sind über 140 Menschen gestorben. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2010, Seite 2, Inland

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