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Zivildienst soll verlängert werden

Frankfurt/Main. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine rasche Regelung zur freiwilligen Verlängerung des ab Oktober verkürzten Zivildienstes angemahnt. Ansonsten sei ein Rückzug vieler Mitgliedsverbände aus diesem Stellenangebot zu befürchten, sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Der Abteilungsleiter für soziale Arbeit beim Paritätischen Gesamtverband, Thomas Niermann, sagte dem Hamburger Abendblatt, mit der Verkürzung des Ersatzdienstes auf sechs Monate blieben nach Abzug der Zeit für Einweisung und Lehrgänge netto noch drei Monate übrig. Der Sinn des Zivildienstes würde damit »komplett in Frage gestellt«. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2010, Seite 4, Inland

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