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Balkanesisch

Der Direktor der Leipziger Buchmesse, Oliver Zille, wünscht sich in Deutschland eine höhere Wertschätzung für die Literatur vom Balkan. Im ehemaligen Jugoslawien gebe es »viele gute Autoren, die es verdient haben, gehört zu werden«, sagte Zille der Nachrichtenagentur ddp. Doch leider sei es so, daß »in Deutschland niemand auf den Balkan wartet«, vielmehr sorge die jüngste »Kriegsvergangenheit« für ein schlechtes Image der Region. Zudem gebe es auch bei den deutschen Verlagen, dem größten Übersetzermarkt der Welt, kaum Lektoren mit slawistischen Kenntnissen. Aus diesem Grund sieht sich die Leipziger Buchmesse als Vermittler. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2010, Seite 13, Feuilleton

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