Zum Inhalt der Seite

Auffanglösung für ­Treberhilfe gesucht

Berlin. Berlins Sozialsenatorin Carola Bluhm (Die Linke) hat sich am Montag mit Bezirksstadträten und Wohlfahrtsverbänden getroffen, um eine schnelle Lösung für die Berliner Treberhilfe zu finden. Der gGmbH droht die Aberkennung der Gemeinnnützigkeit und somit der Konkurs, nachdem bekanntwurde, daß öffentliche Gelder für Luxusimmobilien, teure Dienstwagen und ein ungewöhnlich hohes Gehalt für den Geschäftsführer Harald Ehlert verwendet wurden. Bluhm sagte, die Mitarbeiter der Treberhilfe müßten in eine neue Gesellschaft übergeleitet werden, damit sie ihre gute und wichtige Arbeit fortsetzen können.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2010, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!