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Schaar prüft Datenlöschung
Bonn. Der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar, hat eine
Überprüfung der vom Bundesverfassungsgericht angeordneten
Löschung von auf Vorrat gespeicherten Telekommunikationsdaten
angekündigt. Zwar seien »flächendeckende Kontrollen
bei sämtlichen Unternehmen« aufgrund deren großer
Zahl nicht möglich, erklärte Schaar am Freitag in Berlin.
Seine Behörde werde sich jedoch »bei den Anbietern
stichprobenartig von der Löschung
überzeugen«.
Betroffen sind nach Angaben Schaars in Deutschland weit mehr als tausend Firmen. Ihnen war durch das nun gekippte Gesetz zur Auflage gemacht worden, die bei ihnen anfallenden Kommunikationsdaten über einen Zeitraum von sechs Monaten zu speichern, um sie zum Beispiel im Falle einer Strafverfolgung den Behörden übermitteln zu können. Die Karlsruher Richter hatte die seit 2008 praktizierte Massenspeicherung der Telekommunikationsdaten aller Bürger am Dienstag als verfassungswidrig eingestuft. (AFP/jW)
Betroffen sind nach Angaben Schaars in Deutschland weit mehr als tausend Firmen. Ihnen war durch das nun gekippte Gesetz zur Auflage gemacht worden, die bei ihnen anfallenden Kommunikationsdaten über einen Zeitraum von sechs Monaten zu speichern, um sie zum Beispiel im Falle einer Strafverfolgung den Behörden übermitteln zu können. Die Karlsruher Richter hatte die seit 2008 praktizierte Massenspeicherung der Telekommunikationsdaten aller Bürger am Dienstag als verfassungswidrig eingestuft. (AFP/jW)
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