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Report: Frauen mit weniger Chancen

Berlin. Trotz einer guten Bildung haben Berliner Frauen noch immer deutlich weniger Chancen im Erwerbsleben als Männer. 2008 seien mehr als die Hälfte der Jugendlichen an Gymnasien und der Studienanfänger an Hochschulen weiblich gewesen, geht aus dem am Mittwoch vorgestellten ersten Berliner »Gender Datenreport« hervor. Zugleich gingen nur knapp 70 Prozent der Frauen einem Job nach. Bei den Männern waren es rund 78 Prozent. Die Experten führen dies vor allem auf die hohe Arbeitslosigkeit zurück. 36 Prozent der Frauen arbeiteten zudem Teilzeit, etwa ein Drittel von ihnen unfreiwillig. Auch der Einkommensabstand zwischen Frauen und Männern war demnach groß. Der Bruttostundenlohn von Männern lag im Durchschnitt bei 18,79 Euro, von Frauen bei 15,48 Euro. Fortschritte macht der Bericht unter den Akademikerinnen aus. Mit einem Frauenanteil an den regulären Professuren von 25,6 Prozent stehe Berlin an der Spitze aller Bundesländer. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2010, Seite 5, Inland

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