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18.02.2010
- → Inland
Neuer MfS-Fall in Brandenburg
Brandenburg/Havel. Der langjährige Pressesprecher der Stadt
Brandenburg/Havel, Norbert Plaul, war offenbar Mitarbeiter des
Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Wie die Stadt
mitteilte, habe Plaul seine MfS-Tätigkeit eingeräumt.
Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) sagte, daß
eine weitere Beschäftigung als Pressesprecher nicht
möglich sei. Plaul soll als Mitarbeiter der DDR-Botschaft im
polnischen Warschau Wirtschaftsberichte weitergegeben haben. Laut
Die Mark online habe ihn eine Überprüfungskommission nach
Anfrage bei der Gauck-Behörde im Dienst belassen.
Plaul ist bereits der dritte Fall in der Stadt Brandenburg seit Anfang des Jahres. Zuvor hatten die SPD-Stadtverordneten Thomas Reichel und Dirk Stieger entsprechende Tätigkeiten eingeräumt. (ddp/jW)
Plaul ist bereits der dritte Fall in der Stadt Brandenburg seit Anfang des Jahres. Zuvor hatten die SPD-Stadtverordneten Thomas Reichel und Dirk Stieger entsprechende Tätigkeiten eingeräumt. (ddp/jW)
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