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Janukowitsch offiziell zum Sieger erklärt
Kiew. Der bisherige Oppositionsführer Viktor Janukowitsch ist
am Sonntag von der Wahlkommission der Ukraine offiziell zum Sieger
der Präsidentenwahl vom 7. Februar erklärt worden. Zuvor
hatte das Gremium die Beschwerde der amtierenden
Regierungschefin Julia Timoschenko gegen das Ergebnis der Wahl
abgewiesen. Die Wahlkommission teilte in Kiew mit, sie werde den
Vorwurf des Wahlbetrugs nicht prüfen.
Für Timoschenko ist die offizielle Bekanntgabe des Sieges von Janukowitsch schon drei Tage vor dem Stichtag 17. Februar ein herber Rückschlag. Sie hatte gehofft, die Wahl noch zuvor anfechten zu können. Janukowitsch gewann die Wahl mit 3,48 Prozentpunkten Vorsprung auf Timoschenko.
Timoschenko hatte am Samstag ihr sechstägiges Schweigen beendet und war mit scharfer Kritik an der Stichwahl an die Öffentlichkeit gegangen. Sie erklärte, daß sie juristisch gegen das Wahlergebnis vorgehen werde, weil sie Beweise für Wahlbetrug habe. Mehr als eine Million Stimmen seien gefälscht oder falsch gezählt worden. »Ich habe die einzige Entscheidung getroffen, die ich treffen kann – die Ergebnisse vor Gericht anzufechten.« Wenn sie darauf verzichten würde, würde sie »die Ukraine kampflos Kriminellen überlassen«. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erklärte die Präsidentenstichwahl für frei und fair.
(apn/jW)
Für Timoschenko ist die offizielle Bekanntgabe des Sieges von Janukowitsch schon drei Tage vor dem Stichtag 17. Februar ein herber Rückschlag. Sie hatte gehofft, die Wahl noch zuvor anfechten zu können. Janukowitsch gewann die Wahl mit 3,48 Prozentpunkten Vorsprung auf Timoschenko.
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Timoschenko hatte am Samstag ihr sechstägiges Schweigen beendet und war mit scharfer Kritik an der Stichwahl an die Öffentlichkeit gegangen. Sie erklärte, daß sie juristisch gegen das Wahlergebnis vorgehen werde, weil sie Beweise für Wahlbetrug habe. Mehr als eine Million Stimmen seien gefälscht oder falsch gezählt worden. »Ich habe die einzige Entscheidung getroffen, die ich treffen kann – die Ergebnisse vor Gericht anzufechten.« Wenn sie darauf verzichten würde, würde sie »die Ukraine kampflos Kriminellen überlassen«. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erklärte die Präsidentenstichwahl für frei und fair.
(apn/jW)
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