Zum Inhalt der Seite

Grünes Licht für Ostsee-Pipeline

Helsinki. Finnland macht den Weg frei für den Bau der deutsch-russischen Erdgas-Pipeline durch die Ostsee. Die Umweltbehörden des Landes erteilten am Freitag die letzte noch ausstehende Genehmigung für das Milliardenprojekt. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im April beginnen und nächstes Jahr abgeschlossen werden. Für das umstrittene Projekt hat das deutsch-russische Gemeinschaftsunternehmen Nord Stream 7,4 Milliarden Euro veranschlagt. Die 1200 Kilometer lange Ostsee-Pipeline soll ab 2011 sibirisches Erdgas vom russischen Hafen Wyborg nach Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern führen und 2016 die volle Kapazität von 55 Milliarden Kubikmetern jährlich erreichen. Die Trägergesellschaft Nord Stream gehört zu 51 Prozent dem russischen Gazprom-Konzern. Die deutschen Firmen E.ON Ruhrgas und Wintershall sind mit je 20 Prozent beteiligt

(apn/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!