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Zweifel an Plan für Opel

München. Das Bundeswirtschaftsministerium hat einem Bericht zufolge erhebliche Zweifel am Sanierungsplan für den kriselnden Autobauer Opel. »Die Tragfähigkeit ist fraglich«, zitierte das Nachrichtenmagazin Spiegel am Freitag vorab aus einer internen Bewertung des Ministeriums. Der geplante Stellenabbau sei »nur bedingt nachvollziehbar«. Zudem bestehe die Gefahr, daß mögliche Staatshilfen für Opel in die USA abflössen, etwa in Form von Lizenzgebühren, die Opel an den US-Mutterkonzern General Motors (GM) zahlen müsse. Opel hatte diese Woche seinen Sanierungsplan vorgelegt, der einen Abbau von europaweit 8300 Stellen und die Schließung des Werks im belgischen Antwerpen vorsieht. In Deutschland sollen über 3900 Jobs gestrichen werden, der Großteil am Standort Bochum. Opel plant für sein Sanierungskonzept staatliche Hilfe von 2,7 Milliarden Euro ein. 1,5 Milliarden Euro davon sollen aus Deutschland kommen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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