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Auch Bayern prüft Datenkauf

München. Nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind auch den Finanzbehörden in Bayern Daten möglicher Steuerhinterzieher zum Kauf angeboten worden. Staatskanzlei und Finanzministerium erklärten auf Anfrage der Nachrichtenagentur DAPD am Sonntag, das Angebot werde derzeit rechtlich und inhaltlich geprüft. Über den Umfang der angebotenen Daten oder den geforderten Kaufpreis konnte die Sprecherin des Finanzministeriums keine Angaben machen. Die Staatskanzlei wies zudem auf Äußerungen von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hin, wonach er dem Kauf nur zustimmen werde, wenn die Daten auf rechtsstaatlichem Wege erworben worden seien. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2010, Seite 5, Inland

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