-
05.02.2010
- → Inland
Münchner Händler mögen »Siko« nicht
München. Die Einzelhändler in der bayerischen
Landeshauptstadt fordern eine Verlagerung der sogenannten
Sicherheitskonferenz aus der Innenstadt. »Wir haben massive
Umsatzeinbrüche während der Tagung«, beklagte der
Geschäftsführer des Bayerischen Einzelhandelsverbands,
Bernd Ohlmann, am Donnerstag in München gegenüber der
Nachrichtenagentur ddp. Die Einbußen lägen
»zwischen 20 und sogar 60 Prozent; je näher die
Geschäfte an den Sicherheitsabsperrungen liegen, desto
stärker sind sie betroffen«.
Die Sicherheitskonferenz dauert von Freitag nachmittag bis Sonntag. Hunderte internationale Spitzenpolitiker und Militärs treffen sich, um über globale Fragen zu diskutieren. Begleitet wird die Tagung traditionell von Protesten. Die Hauptgegendemonstration findet am Samstag statt – der ist in diesem Jahr auch der letzte Tag des Winterschlußverkaufs. Geschützt wird die Tagung von über 4000 Polizisten; das Hotel ist von mehreren Sicherheitszonen umgeben.
(ddp/jW)
Die Sicherheitskonferenz dauert von Freitag nachmittag bis Sonntag. Hunderte internationale Spitzenpolitiker und Militärs treffen sich, um über globale Fragen zu diskutieren. Begleitet wird die Tagung traditionell von Protesten. Die Hauptgegendemonstration findet am Samstag statt – der ist in diesem Jahr auch der letzte Tag des Winterschlußverkaufs. Geschützt wird die Tagung von über 4000 Polizisten; das Hotel ist von mehreren Sicherheitszonen umgeben.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland