-
25.01.2010
- → Inland
Post setzt auf »Service-Partner«
Berlin. Die Deutsche Post will nach einem Bericht von Bild.de vom
Samstag ihre verbleibenden rund 400 Filialen, in denen noch
Post-Mitarbeiter beschäftigt sind, in sogenannte
Partnerfilialen umwandeln. Das Blatt beruft sich auf Angaben von
Brief-Vorstand Jürgen Gerdes. Im Gegenzug solle die Zahl der
von Service-Partnern betriebenen Verkaufsstellen so schnell wie
möglich von 17000 auf 24000 erhöht werden. Laut Bild.de
gibt es derzeit mehr als 13000 sogenannte Post-Partnerbetriebe,
davon die meisten im Einzelhandel. Dazu kommen rund 3000
»Verkaufspunkte«, meist kleine Schalter im Supermarkt
oder Schreibwarengeschäft, wo es nur die meistgefragten
Produkte wie Brief- und Paketmarken gibt.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
