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19.01.2010
- → Inland
Hotel-Millionen für FDP und CSU
Berlin. Die Opposition hat FDP und CSU Käuflichkeit
vorgeworfen. Nach Millionenspenden eines Hotelunternehmers
hätten sich beide Parteien für die Reduzierung der
Mehrwertsteuer für Hotels eingesetzt, sagte SPD-Chef Sigmar
Gabriel am Montag. Linksfraktionsvize Ulrich Maurer erklärte,
der Vorgang zeige, »daß Deutschland mehr und mehr zur
gekauften Demokratie wird«.
Die Süddeutsche Zeitung hatte berichtet, die CSU habe kurz vor der bayerischen Landtagswahl 2008 zwei Großspenden von 430000 Euro und 390000 Euro von der Familie von Mövenpick-Miteigentümer August Baron von Finck bekommen. Die bayerischen Grünen erklärten, seit 2000 seien insgesamt mehr als 2,6 Millionen Euro aus dem Finck-Imperium an die CSU geflossen. Die FDP hatte zuvor bestätigt, daß sie binnen eines Jahres 1,1 Millionen Euro von der Düsseldorfer Substantia AG erhalten hatte. Das Unternehmen gehört laut Spiegel ebenfalls zum Finck-Imperium. (apn/jW)
Die Süddeutsche Zeitung hatte berichtet, die CSU habe kurz vor der bayerischen Landtagswahl 2008 zwei Großspenden von 430000 Euro und 390000 Euro von der Familie von Mövenpick-Miteigentümer August Baron von Finck bekommen. Die bayerischen Grünen erklärten, seit 2000 seien insgesamt mehr als 2,6 Millionen Euro aus dem Finck-Imperium an die CSU geflossen. Die FDP hatte zuvor bestätigt, daß sie binnen eines Jahres 1,1 Millionen Euro von der Düsseldorfer Substantia AG erhalten hatte. Das Unternehmen gehört laut Spiegel ebenfalls zum Finck-Imperium. (apn/jW)
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