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Hotel-Millionen für FDP und CSU

Berlin. Die Opposition hat FDP und CSU Käuflichkeit vorgeworfen. Nach Millionenspenden eines Hotelunternehmers hätten sich beide Parteien für die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Hotels eingesetzt, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel am Montag. Linksfraktionsvize Ulrich Maurer erklärte, der Vorgang zeige, »daß Deutschland mehr und mehr zur gekauften Demokratie wird«.

Die Süddeutsche Zeitung hatte berichtet, die CSU habe kurz vor der bayerischen Landtagswahl 2008 zwei Großspenden von 430000 Euro und 390000 Euro von der Familie von Mövenpick-Miteigentümer August Baron von Finck bekommen. Die bayerischen Grünen erklärten, seit 2000 seien insgesamt mehr als 2,6 Millionen Euro aus dem Finck-Imperium an die CSU geflossen. Die FDP hatte zuvor bestätigt, daß sie binnen eines Jahres 1,1 Millionen Euro von der Düsseldorfer Substantia AG erhalten hatte. Das Unternehmen gehört laut Spiegel ebenfalls zum Finck-Imperium. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2010, Seite 1, Inland

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