Zum Inhalt der Seite

Österreich: Tierschützer erstatten Anzeige

Wien. Nach einem Lawinenexperiment mit lebenden Schweinen haben zwei Tierschutzorganisationen in Österreich Anzeige wegen Tierquälerei erstattet. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck nahm nach eigenen Angaben vom Montag Ermittlungen auf. Für das Experiment waren am Donnerstag in Tirol 29 betäubte Schweine im Schnee vergraben worden, um die Überlebenschancen von Lawinenopfern zu erforschen. Wegen Protesten von Tierschützern wurde es noch am selben Tag abgebrochen. Zehn Versuchstiere starben.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2010, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!