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Venezuela führt neues Wechselkurssystem ein

Caracas. Venezuela hat seine Währung abgewertet und zugleich ein duales Wechselkurssystem für Importe eingeführt. Für Einfuhren, die die sozialistische Regierung als wichtig erachte, gelte künftig ein Wechselkurs von 2,6 venezolanischen Bolivar für einen US-Dollar, teilte Staatschef Hugo Chávez am Freitag in Caracas mit. Bislang hatte der Kurs bei 2,15 Bolivar gelegen. Ein deutlich ungünstigerer Kurs von 4,3 Bolivar pro Dollar betrifft Importe, die als nicht so wichtig erachtet werden. Der günstigere Wechselkurs gilt für Lebensmittel, Gesundheitsversorgung, Maschinen und andere technische Geräte und Bücher. Außerdem gilt er grundsätzlich für Bestellungen der Behörden und Geldsendungen aus dem Ausland. Der ungünstigere Kurs wird unter anderem auf Autos, Telekommunikationsgeräte, Elektrogeräte, Tabak, Getränke, Chemikalien und petrochemische Produkte angewendet. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2010, Seite 2, Ausland

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