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Erneut Siedlungsbau in Ostjerusalem

Jerusalem. Im palästinensischen Osten der Stadt haben die Jerusalemer Behörden ein israelisches Siedlungsprojekt genehmigt. Die Baubehörde habe dem Bau von vier Wohnhäusern in der Nähe der jüdischen Talmudschule Beit Orot in Ostjerusalem zugestimmt, sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Bei dem Projekt handele es sich um ein Vorhaben der Familie von Irving Moskowitz, einem US-Geschäftsmann, der sich die Förderung der jüdischen Besiedlung Ostjerusalems »zur Aufgabe gemacht« habe.

Ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde sprach von einer »Kampfansage an die internationale Gemeinschaft«. Das Bauprojekt laufe den Versuchen zuwider, den Nahost-Friedensprozeß wieder in Gang zu bringen, sagte er. Ostjerusalem war 1967 von Israel besetzt und später annektiert worden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2010, Seite 1, Ausland

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