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Sendeausfälle: Streik beim RBB

Berlin. Beschäftigte des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) sind am Dienstag erneut in einen Warnstreik getreten. Wegen der Arbeitsniederlegung, an der sich am Vormittag rund 200 Mitarbeiter in Potsdam und Berlin beteiligt hätten, sei auch mit dem Ausfall von Sendungen zu rechnen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Dienstag mit. Hintergrund sind die laufenden Auseinandersetzungen um einen neuen Tarifvertrag. Ver.di strebt einen Abschluß über einen Sockelbetrag von 100 Euro sowie eine Anhebung um 2,2 Prozent zum 1. Oktober dieses Jahres und um weitere 2,2 Prozent zwölf Monate später an. Der Warnstreik sollte nach ver.di-Angaben bis 23.30 Uhr andauern. Ein RBB-Sprecher sagte, der Sender versuche, »die Ausfälle so gering wie möglich zu halten«.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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