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Fußball-Randspalte

Schreckensort Brandis

Leipzig/Berlin. Nach dem brutalen Neonazi-Überfall beim Bezirksklassen-Spiel gegen den FSV Brandis sollen die Spieler von Roter Stern Leipzig noch einmal zurück an den Ort des Schreckens. Wie Spiegel Online meldet, entschied das Sportgericht des Leipziger Fußballverbandes, die Partie vom 24. Oktober in Brandis neu anzusetzen. Der Schiedsrichter hatte die Begegnung nach zwei Minuten abgebrochen, nachdem rund 50 Neonazis den Platz gestürmt und die als links geltenden Gästefans mit Eisenstangen und Holzlatten attackiert hatten. Bei Roter Stern Leipzig war man „davon ausgegangen, daß das Spiel für uns gewertet wird. Schließlich hat der gastgebende Verein für die Sicherheit zu sorgen und der hat in diesem Fall auf ganzer Linie versagt«, sagte eine Sprecherin. (sid/jW)

Ailton unauffällig wieder da

Krefeld. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Ailton spielt künftig für den früheren Erstligisten KFC Uerdingen in der sechsten Liga. Zuletzt spielte der 36jährige bei Chongqing Lifan in China. Uerdingen ist sein insgesamt 10. Verein seit 2005. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2009, Seite 16, Sport

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