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Siemens vergleicht sich mit Managern

München. Der Technologiekonzern Siemens hat sich mit dem Exvorstands- und -aufsichtsratschef Heinrich von Pierer und fünf weiteren ehemaligen Managern auf Vergleichsvereinbarungen geeinigt. Gegen sie hatte der Konzern im Zusammenhang mit der früheren Bestechungspraxis im Unternehmen Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Die Vergleichssummen liegen zwischen 500000 und fünf Millionen Euro. Von Pierer wird dabei die höchste Zahlung leisten. Keine Einigung sei dagegen mit den früheren Mitgliedern des Vorstands Thomas Ganswindt und Heinz-Joachim Neubürger erreicht worden, teilte der Konzern am Mittwoch mit.Über die vorliegenden Vergleichsvereinbarungen muß nun die Siemens-Hauptversammlung am 26. Januar 2010 abschließend entscheiden. Die Manager waren in eine Korruptionsaffäre verstrickt. Bis zu 1,3 Milliarden Euro sollen dabei für Schmiergeldzahlungen im Ausland verwendet worden sein. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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