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Mehr Transparenz!

Vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hat der Hamburger Klimaforscher Hans von Storch mehr Transparenz in seinem Fachgebiet gefordert. Dramatisierung und Ideologisierung der Folgen des Klimawandels schadeten dem Forschungszweig am Ende mehr, als sie politisch nützten, sagte der renommierte Wissenschaftler dem Magazin Spektrum der Wissenschaft. Die Medien konzentrierten sich zu oft auf Extrempositionen von »Klimaskeptikern« und »Alarmisten«. Gemäßigte Positionen kämen zu selten zu Wort. Mehr Offenheit würde die Glaubwürdigkeit der Klimaforschung stützen, die ja nichts zu befürchten hätte. Mit Blick auf die kürzlich veröffentlichten E-Mails und Datensätze aus der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia sagte Storch: »Ich bin überzeugt davon, daß die Skeptiker ein paar kleine Fehler finden würden, wenn das CRU die gesamten Daten herausgäbe. Aber das Gesamtbild, daß es einen Klimawandel gibt, würde sich nicht ändern.«

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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