Zum Inhalt der Seite

13 Karstadt-Häuser werden geschlossen

Essen. Der Insolvenzverwalter der Kaufhauskette Karstadt schließt bis zum Frühjahr insgesamt 13 Häuser. Neben sechs bereits Mitte November genannten Filialen und Fachmärkten werden sieben weitere nicht fortgeführt, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Insolvenzverwalters hervorgeht. Betroffen sind damit insgesamt 1200 Beschäftigte. Sie sollen in eine Transfergesellschaft wechseln können; nur »vereinzelt« könnten Beschäftigte in weiter bestehenden Karstadt-Häusern unterkommen, hieß es weiter. Bundesweit sollen 86 Warenhäuser, 26 Sporthäuser und acht Schnäppchencenter mit über 25000 Arbeitsplätzen nach einem Insolvenzplanverfahren fortgeführt werden.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!