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28.11.2009
- → Feuilleton
Homophobie abgesagt
Schwule und Lesben haben am Donnerstag ein Berliner Konzert des
jamaikanischen Reggae-Sängers Sizzla verhindert. Der Musiker
durfte weder im Prenzlauer Berg noch in Neukölln auftreten.
Der ursprüngliche Veranstalter begründete seine Absage am
Nachmittag damit, daß Sizzla sich nicht vertraglich zum
Engagement gegen Homophobie verpflichten ließ. Der Betreiber
des Ausweichveranstaltungsorts lud den Musiker ohne Begründung
aus. Homosexuelle hatten gegen das Konzert demonstrieren wollen.
Zwei Sizzla-CDs wurden von der Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien 2009 indiziert. Auf beiden wird nach
Angaben dieser Behörde zur Tötung von Schwulen
aufgerufen.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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