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26.11.2009
- → Natur & Wissenschaft
Städte und Klimawandel
Die Mehrheit aller Nationalregierungen hat noch keine Strategie,
die Ausrichtung ihrer Städte auf nachhaltigen Klimaschutz zu
fördern. Weltweit gehen rund 70 Prozent aller CO2-Emissionen
auf das Konto von Städten. Nur durch ein Querschnittsressort
auf Regierungsebene, das die Klimarelevanz jeder
Regierungsentscheidung mit Blick auf die Städte notfalls
korrigieren könne, wäre zu gewährleisten, daß
Regierungen und Städte beim Klimaschutz aneinander
vorbeiarbeiten. Dies ist das Ergebnis der Kommission
»Städte und Klimawandel« des World Future Council,
das am 19./20. 11. in Hamburg tagte. »Vor allem in den
Entwicklungsländern ist Armutsbekämpfung und Bildung
für den Klimaschutz ebenso wichtig wie der Ausbau Erneuerbarer
Energien, da das drohende Weltbevölkerungswachstum jeden
Klimaschutzplan zunichte machen kann«, formulierte das
20köpfige Gremium in einer abschließenden
Erklärung. Zu seinen Mitgliedern gehören der
Präsident der Naturschutzorganisation IUCN, Ashok Khosla, der
Leiter der Klimaabteilung der UN-Organisation UN-Habitat, Nicholas
You, und diverse Architekten. (ots/jW)
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