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02.11.2009
- → Inland
IG-Metall-Chef fürchtet »Richtungswechsel«
Berlin. IG-Metall-Chef Berthold Huber befürchtet unter der
neuen Bundesregierung einen Richtungswechsel in der Sozialpolitik.
»Offenbar will man über die Landtagswahl in
Nordrhein-Westfalen kommen und holt danach den Knüppel
raus«, sagte Huber dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Im
Gesundheitswesen sei »jetzt schon klar, daß
Schwarz-Gelb die paritätische Finanzierung aushebeln will.
Zusätzliche Kosten der Gesundheitsversorgung gehen einseitig
zu Lasten der Arbeitnehmer«. Huber kritisierte auch den
Umgang der neuen Regierung mit dem Niedriglohnsektor. Rund 200000
Leiharbeiter »sind in der Krise in der Versenkung
verschwunden. Das ist ein politischer und moralischer
Skandal«.(ots/jW)
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