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IG-Metall-Chef fürchtet »Richtungswechsel«

Berlin. IG-Metall-Chef Berthold Huber befürchtet unter der neuen Bundesregierung einen Richtungswechsel in der Sozialpolitik. »Offenbar will man über die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen kommen und holt danach den Knüppel raus«, sagte Huber dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Im Gesundheitswesen sei »jetzt schon klar, daß Schwarz-Gelb die paritätische Finanzierung aushebeln will. Zusätzliche Kosten der Gesundheitsversorgung gehen einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer«. Huber kritisierte auch den Umgang der neuen Regierung mit dem Niedriglohnsektor. Rund 200000 Leiharbeiter »sind in der Krise in der Versenkung verschwunden. Das ist ein politischer und moralischer Skandal«.(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2009, Seite 2, Inland

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