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Millionenschwindel mit Kaffee

Hamburg. In Deutschland ist offenbar Kaffee in großen Mengen unversteuert in den Einzelhandel gelangt und als Sonderangebot verkauft worden. Wie der Spiegel am Sonntag vorab berichtete, kamen Steuerprüfer in der Coop-Zentrale in Kiel hinter die Aktion. Die Täter sollen große Mengen Kaffee zu Nettopreisen angeblich für den Export gekauft haben. Tatsächlich sei die Ware jedoch gar nicht oder nur kurz ausgeführt und anschließend ausgesprochen günstig als angeblich versteuerter Kaffee an den Einzelhandel verkauft worden. Auf diesem Weg hätten die Täter 2,19 Euro Kaffeesteuer pro Kilogramm gespart. Allein in Norddeutschland sollen die Verdächtigen auf diese Weise rund zwölf Millionen Euro Steuer hinterzogen haben.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2009, Seite 4, Inland

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