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Militärabkommen USA–Kolumbien

Bogotá. Ungeachtet heftiger Kritik seitens vieler Staaten in Lateinamerika haben Washington und Bogotá ein Abkommen über die Nutzung kolumbianischer Militärbasen durch die US-Armee geschlossen. Kolumbiens Außenminister Jaime Bermúdez und der US-Botschafter in Bogotá, William Brownfield, unterzeichneten am Freitag ein Abkommen, das den US-Streitkräften für die nächsten zehn Jahre die Nutzung von mindestens sieben Stützpunkten in Kolumbien erlaubt. 800 Soldaten und 600 Zivilbeamte aus den USA dürfen sich demnach in Kolumbien aufhalten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2009, Seite 6, Ausland

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