Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Anschlag bei Clinton-Besuch

Peschawar. Ein verheerender Bombenanschlag mit mehr als 90 Toten hat am Mittwoch den Besuch von US-Außenministerin Hillary Clinton in Pakistan überschattet. In der Großstadt Peschawar im Nordwesten des Landes explodierte auf einem belebten Markt eine Autobombe, die meisten Opfer waren nach Angaben von Rettungskräften Frauen und Kinder. Clinton, die kurz zuvor zu Gesprächen in Islamabad angekommen war, verurteilte die »brutalen Anschläge«. Nach Angaben des Informationsministeriums wurden über 200 Personen verletzt. Rettungskräfte befürchteten, daß die Zahl der Opfer weiter steigen könnte, da viele Menschen noch unter den Trümmern der zerstörten Verkaufsstände und eingestürzten Gebäude nahe des Marktes verschüttet seien. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!