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Kassenlage besser als befürchtet

Düsseldorf. Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen ist nach einem Bericht des Düsseldorfer Handelsblatts kleiner als befürchtet. Statt des bisher vom Schätzerkreis der Bundesregierung erwarteten Minus von 7,5 Milliarden Euro drohe voraussichtlich ein Fehlbetrag von höchstens fünf Milliarden Euro, berichtete das Blatt in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf eine Prognose des IGES-Instituts. Damit könnten voraussichtlich die meisten Krankenkassen im kommenden Jahr auch ohne zusätzliche staatliche Hilfe ihre Ausgaben decken. Den Fehlbetrag von bis zu fünf Milliarden Euro könnten die Kassen durch in den vergangenen Jahren angesparte Rücklagen in gleicher Höhe ausgleichen, sagte IGES-Geschäftsführer Martin Albrecht. Union und FDP hatten sich darauf verständigt, den Krankenkassen einen einmaligen Steuerzuschuß von vier Milliarden Euro zu gewähren, um Mindereinnahmen wegen der Wirtschaftskrise auszugleichen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2009, Seite 5, Inland

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