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28.10.2009
- → Inland
Kassenlage besser als befürchtet
Düsseldorf. Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen ist
nach einem Bericht des Düsseldorfer Handelsblatts kleiner als
befürchtet. Statt des bisher vom Schätzerkreis der
Bundesregierung erwarteten Minus von 7,5 Milliarden Euro drohe
voraussichtlich ein Fehlbetrag von höchstens fünf
Milliarden Euro, berichtete das Blatt in seiner Dienstagausgabe
unter Berufung auf eine Prognose des IGES-Instituts. Damit
könnten voraussichtlich die meisten Krankenkassen im kommenden
Jahr auch ohne zusätzliche staatliche Hilfe ihre Ausgaben
decken. Den Fehlbetrag von bis zu fünf Milliarden Euro
könnten die Kassen durch in den vergangenen Jahren angesparte
Rücklagen in gleicher Höhe ausgleichen, sagte
IGES-Geschäftsführer Martin Albrecht. Union und FDP
hatten sich darauf verständigt, den Krankenkassen einen
einmaligen Steuerzuschuß von vier Milliarden Euro zu
gewähren, um Mindereinnahmen wegen der Wirtschaftskrise
auszugleichen. (AFP/jW)
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