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 Kritik an Plänen für Betreuungsgeld

Berlin. Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hat scharfe Kritik an dem von der neuen Bundesregierung geplanten Betreuungsgeld für Kinder geübt. »Wenn man Bildungsferne der Eltern und Chancenlosigkeit von Kindern manifestieren und weiter ausbauen will, ist das zweifellos der beste Weg«, sagte Buschkowsky dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe). Dies sei »gesellschaftspolitischer Zynismus pur«, so der Lokalpolitiker. Buschkowsky spekulierte zur aus seiner Sicht wahrscheinlichen Verwendung der Mittel: »In der deutschen Unterschicht wird es versoffen, und in der migrantischen Unterschicht kommt die Oma aus der Heimat zum Erziehen, wenn überhaupt.« Ab 2013 plant Schwarz-Gelb ein Betreuungsgeld, das als Alternative zu der dann gesetzlich zugesicherten Kinderbetreuung gezahlt werden soll. Vorgesehen sind 150 Euro für zu Hause betreute Kinder im Alter unter drei Jahren. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2009, Seite 4, Inland

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