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München widerruft Genehmigung

München. Die Stadt München hat am Freitag einem Arbeitskreis Palästina-Israel eine bereits erteilte Genehmigung für eine Vortragsveranstaltung mit dem israelischen Historiker Ilan Pappe ( »Die ethnische Säuberung Palästinas«) entzogen, die am Samstag stattfinden sollte. Gründe, warum die Veranstaltung nicht im stadteigenen Pädagogischen Institut stattfinden darf, wurden nach Angaben der Veranstalter nicht genannt. Die Stadt gab offenbar dem Druck einer »Deutsch-israelischen Gesellschaft AG München« nach, die an den Stadtrat geschrieben hatte, bei der Veranstaltung sei »kaum mit Objektivität zu rechnen«. Der Kreissprecher der Münchner Linken, Michael Wendl, warf der Stadt vor, das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zu verletzen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2009, Seite 5, Inland

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