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200 Polizisten schützen Mordprozeß
Dresden. Der Prozeß gegen den mutmaßlichen Mörder
der Ägypterin Marwa El-Sherbini am Dresdner Landgericht findet
unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Gebäude
werde abgesperrt, und alle anderen Verfahren würden in andere
Gebäude verlegt, sagte ein Gerichtssprecher am Montag in
Dresden. Das Landeskriminalamt Sachsen gehe von einer »recht
hohen Gefährdung« für die Prozeßbeteiligten
aus. Mit Beginn der Hauptverhandlung werden täglich rund 200
Beamte im Einsatz ein.
Der angeklagte Alex W. muß sich wegen Mordes an der Ägypterin und versuchten Mordes an ihrem 32jährigen Ehemann verantworten. Die schwangere Frau war kurz nach der Tat am 1. Juli noch im Gericht gestorben, ihr Ehemann wurde lebensgefährlich verletzt. W. soll aus »Haß auf Nichteuropäer und Moslems« gehandelt haben. Er war 2003 aus Rußland nach Deutschland gekommen. Die Tat im Dresdner Gericht hatte in Ägypten für großes Aufsehen gesorgt. Für den Prozeß sind bis zum 11. November elf Verhandlungstage angesetzt. (ddp/jW)
Der angeklagte Alex W. muß sich wegen Mordes an der Ägypterin und versuchten Mordes an ihrem 32jährigen Ehemann verantworten. Die schwangere Frau war kurz nach der Tat am 1. Juli noch im Gericht gestorben, ihr Ehemann wurde lebensgefährlich verletzt. W. soll aus »Haß auf Nichteuropäer und Moslems« gehandelt haben. Er war 2003 aus Rußland nach Deutschland gekommen. Die Tat im Dresdner Gericht hatte in Ägypten für großes Aufsehen gesorgt. Für den Prozeß sind bis zum 11. November elf Verhandlungstage angesetzt. (ddp/jW)
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