-
16.10.2009
- → Ausland
Sechs Todesurteile in Xinjiang
Peking. Wegen ihrer Beteiligung an den Unruhen in der
westchinesischen Provinz Xinjiang mit rund 200 Toten sind sechs
Menschen zum Tode verurteilt worden. Gegen drei weitere Angeklagte
verhängte ein Gericht in der Provinzhauptstadt Urumqi am
Donnerstag lebenslange Haftstrafen, wie die amtliche
Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Bei Auseinandersetzungen
zwischen Angehörigen der muslimischen Minderheit und
Han-Chinesen am 5. Juli waren nach Behördenangaben mindestens
197 Menschen, die meisten von ihnen Han-Chinesen, getötet
worden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland