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Sechs Todesurteile in Xinjiang

Peking. Wegen ihrer Beteiligung an den Unruhen in der westchinesischen Provinz Xinjiang mit rund 200 Toten sind sechs Menschen zum Tode verurteilt worden. Gegen drei weitere Angeklagte verhängte ein Gericht in der Provinzhauptstadt Urumqi am Donnerstag lebenslange Haftstrafen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Bei Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der muslimischen Minderheit und Han-Chinesen am 5. Juli waren nach Behördenangaben mindestens 197 Menschen, die meisten von ihnen Han-Chinesen, getötet worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2009, Seite 6, Ausland

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