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Belgien: Atomausstieg wird verschoben

Brüssel. Die belgische Regierung will den Ausstieg aus der Atomenergie verschieben. Die drei ältesten Reaktoren des Landes sollen nach einem Kabinettsbeschluß vom Montag abend nicht 2015, sondern erst 2025 abgeschaltet werden. Energieminister Paul Magnette erklärte in der Zeitung Le Soir: »Ich denke, man muß aus der Atomenergie austeigen, aber mit einem klaren Plan.« Der Atomausstieg war 2003 von der Regierung des damaligen Ministerpräsidenten Guy Verhofstadt beschlossen worden. Als Gegenleistung für die Verlängerung der Laufzeiten soll der Betreiber der Kernkraftwerke, Electrabel, dem belgischen Staat von 2010 bis 2014 jährlich mehr als 200 Millionen Euro zahlen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2009, Seite 2, Ausland

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