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Deutsche fürchten Krisenfolgen

Bilbao. Mehr als jeder zweite Deutsche fürchtet laut einer EU-Studie in der Wirtschaftskrise ungünstigere Arbeitsbedingungen. Eine Verschlechterung fürchten 57 Prozent der Bundesbürger, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) in Bilbao hervorgeht. Im EU-Schnitt glauben sogar 61 Prozent der Bürger, daß die Krise für ihre Erwerbsbeschäftigung nicht folgenlos bleibt.

Vor allem Deutsche mit niedrigeren Bildungsabschlüssen gehen der Studie zufolge davon aus, daß sich ihre Arbeitsbedigungen negativ verändern (69 Prozent). Unter den Befragten mit höheren Bildungsabschlüssen denken dies nur 53 Prozent. Besonders skeptisch zeigten sich auch Frauen und Menschen über 55 Jahre. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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